(Selbst-) Organisation
It may be the devil or it may be the Lord
But you're gonna have to serve somebody.
Bob Dylan
Zen ist Selbstorganisation. Jeder weiß selbst am besten, wie er sich organisieren sollte.
Das wirft die Frage auf: Wenn es jeder selbst weiß, wozu braucht er die anderen? Er braucht sie, weil die eigene Vorstellung über „Ich“ immer eine Anhäufung von Erinnerungen und Konditionierungen ist. Diese alten Gedanken bieten nichts Neues über sich selbst. Daher richten wir uns im Zentrum Innere Stille nicht an unseren Vorstellungen von „Ich“ aus – sondern an Zen.
Zen, das Zendo und der Mentor des Zentrums bieten das Gegenüber, das hilft, die individuelle Praxis stimmig zu machen. Jeder geht von sich aus. Daher gibt es in der Inneren Stille keine Hierarchie. Keiner, der sagt, wie es geht. Wir gehen, indem wir uns gegenseitig; in der Selbstorganisation unterstützen.
Dabei dient der Mentor als Vorbild an Selbstorganisation. Im Dialog mit dem Mentor und dem Zendo ergründet sich jeder selbst. Dieses Sich-in-Beziehung-Setzen ist die Praxis der Selbstorganisation und der Zweck des Zentrums.